Was ist eine Sterbeurkunde?
Die Sterbeurkunde ist eine offizielle Personenstandsurkunde, die den Todesfall bescheinigt. Sie wird vom Standesamt des Sterbeortes ausgestellt und ist notwendig für die Bestattung sowie für die Benachrichtigung von Krankenkassen, Renten- und Versicherungsunternehmen. Sie erhalten die Sterbeurkunden in der Regel zeitnah.
Wie setzen sich Bestattungskosten zusammen?
Die Bestattung richtet sich ganz individuell nach ihren Wünschen und Vorstellungen. Die Kosten setzen sich aus drei Blöcken zusammen, unseren Eigenleistungen, den Fremdleistungen, Friedhofs- und städtische Gebühren. Als seriöses Unternehmen kann man ohne genaue Informationen keinen Festpreis vorab nennen. Rechnen Sie damit, dass Fremdleistungen ca. 60%, der Gesamtkosten ausmachen.
Wer muss sich um eine Bestattung kümmern?
Um die Bestattung müssen sich die bestattungspflichtigen Angehörigen kümmern. In Hessen haben sich die Personen in folgender Rangfolge um die Durchführung der Bestattung zu kümmern: die Ehegattin oder der Ehegatte oder die eingetragene Lebenspartnerin oder der eingetragene Lebenspartner, die Kinder, die Enkelkinder, die Eltern, die Großeltern und die Geschwister. Wenn sich niemand um die Bestattung kümmert, muss die für den Sterbe- oder Auffindungsort zuständige Gemeinde (Ordnungsamt) die Bestattung veranlassen. Die bestattungspflichtigen Angehörigen haften der Gemeinde als Gesamtschuldner für die Bestattungskosten. Diese werden durch einen Leistungsbescheid festgesetzt. Lassen sich die Bestattungskosten von den vorrangig Verpflichteten nicht erlangen, so treten die nächstrangig Verpflichteten an deren Stelle.
Informationen und Erläuterungen zum Erbrecht
Link vom Bundesministerium für Justiz Erben und Vererben
Konflikte über das Vermögen eines Verstorbenen haben oft Familienbeziehungen belastet oder sogar Freundschaften zerstört. Doch Sie können Ihren Erben solche Auseinandersetzungen ersparen, indem Sie sich frühzeitig über die Themen Erbschaft und Vermögensübertragung informieren und bereits jetzt Vorkehrungen für den Ernstfall treffen.
Patientenverfügung
Link vom Bundesministerium für Justiz Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist ein juristisches Dokument, das die Wünsche einer Person bezüglich medizinischer Behandlungen festlegt, für den Fall, dass sie selbst nicht mehr in der Lage ist, diese Entscheidungen zu treffen. In einer Patientenverfügung kann eine Person angeben, welche medizinischen Maßnahmen sie im Falle einer schweren Krankheit, eines Unfalls oder im Sterbeprozess wünscht oder ablehnt. Die Patientenverfügung dient dazu, die Selbstbestimmung des Patienten auch dann zu wahren, wenn er nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Wünsche zu äußern.
Was ist eine Todesbescheinigung?
Nach dem Tod einer Person ist es erforderlich, dass ein Arzt den Tod bestätigt. Nach einer sorgfältigen Untersuchung des Verstorbenen stellt der Arzt unverzüglich einen Totenschein aus. Dieses Dokument enthält neben den persönlichen Daten des Verstorbenen auch wichtige Informationen zur Todesart, Todesursache sowie möglichen Warnhinweisen bezüglich Infektionskrankheiten. Das Bestattungshaus kümmert sich darum, dass die Todesbescheinigung an die erforderlichen Stellen weitergeleitet wird.
Was ist die Bestattungsvorsorge-Treuhand AG?
Die Bestattungsvorsorge-Treuhand AG wurde vom Bundesverband Deutsche Bestatter e.V. und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur für die finanzielle Absicherung von Bestattungsvorsorge gegründet.
Die eingezahlte Treuhandeinlage wird durch eine Ausfallbürgschaft eines inländischen Kreditinstitutes abgesichert. Die Treuhand AG unterliegt dem strengen deutschen Aktienrecht.
Was versteht man unter Ruhezeit?
Die Ruhezeit bei Gräbern bezieht sich auf den Zeitraum, während dessen ein Grab unberührt bleiben muss, nachdem dort jemand bestattet wurde. Die Dauer der Ruhezeit kann je nach den Bestimmungen des Friedhofs oder der örtlichen Gesetzgebung variieren und kann von einigen Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten reichen. Die Ruhezeit dient dazu, den Verstorbenen eine angemessene Ruhe und Würde zu gewährleisten sowie die Stabilität des Friedhofs zu erhalten.
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
Link vom Bundesministerium für Justiz Vorsorgevollmacht/Betreuungsverfügung
Eine Vorsorgevollmacht ist ein rechtliches Dokument, das einer Person die Befugnis gibt, im Namen einer anderen Person Entscheidungen zu treffen, wenn diese Person nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu handeln. Durch eine Vorsorgevollmacht kann eine Vertrauensperson bestimmte Angelegenheiten wie medizinische Entscheidungen, finanzielle Transaktionen oder rechtliche Angelegenheiten im Namen des Vollmachtgebers regeln. Diese Vollmacht wird im Voraus erstellt, solange die Person noch in der Lage ist, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, und tritt erst in Kraft, wenn die Person nicht mehr handlungsfähig ist. Es ist wichtig, dass die Vorsorgevollmacht klar formuliert ist und die Wünsche und Bedürfnisse des Vollmachtgebers genau widerspiegelt.